Stabilisierungsoperation bei Instabilität des Brustbein-Schlüsselbeingelenkes (SCG)

Offene und minimalinvasive Operationen an der Schulter

Stabilisierungsoperation bei Instabilität des Brustbein-Schlüsselbeingelenkes (SCG)

Durch Sturzereignisse v.a. im Sport oder andere Hochrasanztraumata kann es zu einer Verrenkung des Brustbein-Schlüsselbeingelenkes (SC-Gelenkes) mit Schädigung des stabilisierenden Bandapparates kommen. Je nach Schwere der Verletzung werden gering- und hochgradige Instabilitäten des SC-Gelenkes unterschieden. Bei geringen, inkompletten Instabilitäten kann eine konservative Therapie erfolgen. Hochgradige und v.a chronische Instabilitäten werden operativ stabilisiert, um die Schulterfunktion wiederherzustellen und die Schmerzen zu beheben.

Bei der offenen Stabilisierung werden mithilfe kleiner Bohrkanälen ein Faden-Bandkonstrukt zusammen mit einer körpereigenen Sehne (Oberschenkel) zwischen dem Brustbein und dem Schlüsselbein eingebracht und das Gelenk so wieder in der korrekten Position stabilisiert.

Stationärer Aufenthalt

Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes beträgt ca. 2 – 3 Tage.

Nachbehandlung

In den ersten 6 Wochen postoperativ wird der Arm in einer Schlinge ruhiggestellt und eine überwiegend passive Physiotherapie durchgeführt. Nach 6 Wochen wird das Bewegungsausmaß gesteigert, die aktive Mobilisierung steht im Vordergrund. Erst nach der 12. Woche darf die Schulter wieder voll belastet werden. Eine Rückkehr zum Risiko- und Kontaktsport ist nach 4-5 Monaten sinnvoll.